Best Of Rassismus-Verleugnungsstrategien Part 2!
Die ganze Story vom “Festival du Racisme” (©Noah Sow) hier!
Medley der besten Ego-Defence Mechanism in Bezug auf “den Lampenvorfall” beim Asta der Uni Fulda, nachzulesen bei Noah Sow.
Meme freundlicherweise zur Verfügung gestellt von “Cultural Appropriation Cracker”.
Guter Text zum Thema “Political Correctness” von Frauke Heidenreich via Speak Up!
Mein Text zum Thema kommt dann hoffentlich demnächst hier raus:
Rassismus und Heteronormativität sind mit einander verflochten, die beiden Machtverhältnisse bedingen und stärken sich gegenseitig. Im Rahmen ihres Studiums der Gender Studies haben Studierende empirische Hausarbeiten und Abschlussarbeiten rund um diese Verflechtung geschrieben. Sie haben sich insbesondere aktuelle Medienberichterstattung angesehen und analysiert, wie hier Rassismus und Heteronormativität zusammenkommen.
Im Rahmen der Veranstaltung „Heteronormativität und Rassismus“ präsentieren sie ihre empirischen Arbeiten am Freitag, den 28.01.11 von 10.00 bis 16.30 in der Humboldt-Universität, Juristische Fakultät, Unter den Linden 9, Raum E 23.
Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Antimuslimischer Rassismus“ hält Yasemin Shooman vom Zentrum für Antisemitismusforschung.
Kontakt: Urmila Goel, urmila.goel@staff.hu-berlin.de
Programm:
10.15 Begrüßung: Urmila Goel
10.20 Einführungsvortrag
Yasemin Shooman, Zentrum für Antisemitismusforschung
„Antimuslimischer Rassismus – Einführende Überlegungen“
10.40 Diskussion
11.00 Pause
11.15 Panel: (Antimuslimischer) Rassismus und Heteronormativität
Olga Schmidt, „Argumentationsmuster und Kontroversen verdeutlicht am Beispiel der Aussagen von Thilo Sarrazin“
Petra Dimitrova, „Rassismus in den Bildern des Gerichts und der Justiz. Eine Analyse des medialen Diskurses am Beispiel des Mordfalls Marwa El-Sherbini“
Janine Wulzt, „Berichterstattung über Sprache und Schule zur Konstruktion der Anderen“
Diskussion
Moderation: Sylvi Paulick
12.45 Mittagspause
13.30 Panel: Verflechtungen von Rassismus und Begehren
Jennifer Theodor, „‘Out of Place, Out of Print‘ Eine Debatte um einen Artikel und dessen Zensur oder: von (un)möglichen Umgängen mit Rassismuskritik“
Sonja Klümper, „Antimuslimischer Rassismus und Heteronormativität am Beispiel der Zeitungs-Berichterstattung über Sibel Kekilli“
Diskussion
Moderation: Lucy Chebout
14.30 Pause
14.45 Panel: Heteronormativität und Rassismus rund um den Sport
Jenny Hauke, „Darstellung der Frauenfußball-Nationalmannschaft – Untersuchung der FAZ-Sportberichterstattung im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2011“
Anne Bergmann, „Konstruktionen von Männlichkeit und Nation im Kontext der Debatte um Sebastian Deisler“
Anett Zeidler, „Sport und Integration am Beispiel der Boxgirls Berlin“
Diskussion
Moderation: Katja Anders
16.15 Abschlusskommentar von Urmila Goel
16.30 Ende
Speak Up- Kein Rassismus an der UNI!
check: http://speakup2011.wordpress.com/ for more Info!
Warum wird die Frage nach dem Rassismus-Begriff immer wieder neu gestellt? Es gibt in Deutschland inzwischen doch seit langem eine Debatte dazu, und viele Menschen setzen sich tagtäglich in ihrer berufl ichen oder politischen Arbeit mit der Thematik auseinander. Die Ursachen dafür liegen m.E. auf zwei Ebenen: Zum einen ist der Begriff sehr komplex und schwer abzugrenzen. Dementsprechend gibt es auch vielfach recht diffuse Vorstellungen davon. Zum anderen ist Rassismus ein hoch politisierter Begriff, der stark in die politischen Auseinandersetzungen eingebunden ist, so dass auf der individuellen wie auch auf der gesellschaftlichen Ebene oft Widerstände wirksam sind, die einem selbstverständlichen Umgang mit ihm im Wege stehen.
Der Rassismus-Begriff
Nach Stuart Hall (2004)1 geht es beim Rassismus um die Markierung von Unter- schieden, die man dazu braucht, um sich gegenüber anderen abzugrenzen, vorausgesetzt diese Markierungen dienen dazu, soziale, politische und wirtschaftliche Handlungen zu begründen, die bestimmte Gruppen vom Zugang zu materiellen und symbolischen Ressourcen ausschließen und dadurch der ausschließenden
Gruppe einen privilegierten Zugang sichern. Entscheidend ist dabei, dass die Gruppen aufgrund willkürlich gewählter Kriterien gebildet werden (wie etwa Herkunft oder Hautfarbe), und dass mit diesen Einteilungen eine bestimmte Zielsetzung verfolgt wird.
….
ganzer Text und noch mehr hier:
http://www.birgit-rommelspacher.de/pdfs/Was_ist_Rassismus.pdf
http://www.urmila.de/UDG/Biblio/boecker%20et%20al%202010.pdf
Hier ein Text von Urmila Goel, Anna Böcker und Kathleen Heft, der sich aus rassismuskritischer Perspektive mit “Integration” beschäftigt. Erschienen in einem mittel-beschissenen Buch, das sich mit Rassismus und Sprache auseinander setzt (oder es versucht) und hier nicht weiter benannt und zitiert werden wird.
Random Ass Rassismusdefinitionen zur Selbstprofilierung etwaiger Professor*innen is not this blogs business!
Schön noch eine “Buschtrommel” dazu. Mehr Kolonial-Romantik und beschissene Fotos gibts bei der Sport-Bild.
Noch ein Blackface “Zwischenfall” in deutschen Medien.
Kolonialromantik, plumper Rassismus und dämliche Ethno-Klischées.
Maybe their hearts were in the right place. Maybe not. Either way, these are...
tomorrow night.
When a manly man dude writes a rant we call it “Op-Ed”. When a feminist woman writes a rant we call it “anger”.